Dicke Nebelschwaden ziehen langsam und behutsam ums Haus herum immer auf der Suche nach einem Schlupfloch. Das Licht vom Küchenfenster wirft einen grausigen Schatten zu Boden, bei näherem Betrachten stellt sich heraus es handelt sich nur um die gefrorenen Dornen des kahlen Brombeerbusches. Der Rauch einer Zigarette quält sich leise in die kühle Nacht hinaus, in der Hoffnung sonst irgendwo Wärme zu finden. Der letzte Rest Schnee liegt am Boden, nur darauf wartend von den nächsten Sonnenstrahlen weggefegt zu werden. Die Peitschen des Johannisbeerstrauches sind gefangen bis zum nächsten Frühling.
Halt, ein Geräusch, was lebt den noch in dieser kalten Nacht? Eine Katze schleicht an mir vorbei, die Augen gespannt in die Nacht hinaus gerichtet. Die Glut erlischt, der Rauch entschwindet. Die Katze huscht in die Nacht hinaus, der Spuck ist vorbei. Nur der Nebel und die triste Feuchtigkeit bleiben zurück.